13.04.2015

Gruppensitzung

https://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/bildung/ahlhorn-bau-mehr-raeume-fuer-mehr-kinder-entstehen(NWZ vom 8.06.18, geschrieben von Chelsy Haß) >
< Förderprogramm „Soziale Stadt“-Statement der FDP-Fraktion durch die Fraktionsvorsitzende Imke Haake im P&U-Ausschuss vom 17.05.18

Besichtigung bei B&U in Großenkneten- gute Nachnutzung der ehemaligen Großenkneter Feuerwehr (NWZ vom 30.05.18, geschrieben von CMH)

Ihre Rad- und Spargeltour führte die FDP-Ratsfraktion kürzlich zum Unternehmen B & U Gebäudetechnik GmbH & Co KG in Großenkneten. Dort unternahmen die Kneter Liberalen um Vorsitzende Imke Haake eine ausführliche Betriebsbesichtigung.   Mit dem Fragenhagel der lokalen Politiker hatten die Geschäftsführer Sven Bloch und Frank Uffelmann wohl nicht gerechnet. Seit einigen Jahren ist das Unternehmen in den Räumlichkeiten der alten Großenkneter Feuerwehr zu finden. Von außen ist das allerdings nicht zu erkennen. „2010 haben wir das Gebäude von der Gemeinde erworben. Erst vor rund zwei Jahren haben wir mit dem Umbau begonnen“, so Uffelmann.   Warum erst so spät? Normalerweise sind die neun Mitarbeiter des Unternehmens sowie die Geschäftsführer auf Baustellen im Nordwesten statt im Büro anzutreffen. Uffelmann und Bloch haben sich auf den Marktbau spezialisiert. Sie helfen Discountmärkten wie Netto oder Lidl beim Neubau, Umbau sowie bei der Steuerungs- und Regelungstechnik. Im Gebäude der alten Feuerwehr haben sie sich Lagerräume und ein Großraumbüro eingerichtet. Den hinteren Teil haben Uffelmann und Bloch zu zwei Wohnungen ausgebaut und vermietet.   Die beiden haben ihre Firma vor 13 Jahren gegründet – und das mit Erfolg, wie Uffelmann meinte. „Für dieses Jahr sind wir mit Aufträgen bereits komplett ausgebucht.“ Drei bis vier Wochen dauere der Umbau eines Marktes, wie Bloch den Mitgliedern der Ratsfraktion erklärte. „Wenn ihr so viel zu tun habt, warum stellt ihr dann nicht mehr Fachkräfte an?“ Eine berechtigte Frage der Vorsitzenden Haake. Die Antwort ist simpel. Auch der Großenkneter Handwerksbetrieb habe mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. „Die jungen Leute wollen nicht mehr auf Montage gehen, geschweige denn eine handwerkliche Ausbildung machen“, sagte Uffelmann.   Mit ihrem kleinen Betrieb seien Uffelmann und Bloch erfolgreich. Die Konkurrenz im Nordwesten sei überschaubar. „Wenn wir euch in irgendeiner Form unterstützen können, dann wisst ihr, wo ihr uns findet“, sagte Haake abschließend. Die Ratsfraktion der FDP ist sich sicher: „Dieses Unternehmen ist ein Gewinn für Großenkneten. Ihr macht nicht nur eine tolle Arbeit, sondern habt auch eine ideale Nachnutzung des alten Feuerwehrgebäudes gefunden“, sagte sie.