13.04.2015

Gruppensitzung

Radweg von Großenkneten nach Sage -Besserung in Sicht (NWZ vom 1.12.18, geschrieben von Ullrich Suttka) >
< FDP sieht Handlungsbedarf bei einigen Bushäuschen (NWZ OL-Land vom 22.10.18, geschrieben von Nathalie Langer)

FDP sieht akuten Handlungsbedarf beim Radweg zwischen Großenkneten und Sage (NWZ vom 27.10.18, geschrieben von Ulrich Suttka)

Der Zustand des Radwegs zwischen Großenkneten und Sage an der Straße Sager Esch (Landesstraße 871) lässt der Politik keine Ruhe. Vor kurzem schaute sich die CDU den maroden Weg an, wobei auch der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley zugegen war. Jetzt greift die FDP-Kreistagsfraktion das Thema auf und sieht akuten Handlungsbedarf. Die Fraktionsvorsitzende Marion Daniel betont: „Die Erneuerung des Radweges ist dringlich, da auch im Kontext mit den zunehmenden Pedelec-Fahrern der Radverkehr schneller wird und Wege wie dieser ein hohes Gefährdungspotential haben.“   Für die FDP ist das Thema nicht neu. Die Kreistags- und die Gemeinderatsfraktion Großenkneten hatten sich den Weg schon im November 2017 bei einem Ortstermin angeschaut. Michael Feiner, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Großenkneten, berichtete seinerzeit, dass die Bäume zu dicht an der Straße stünden und deshalb kein ausreichendes Wurzelwerk bilden könnten beziehungsweise sich die Wurzeln nur in Richtung Radweg entwickeln. Dadurch reiße die Befestigung des Weges auf oder komme hoch und werde im schlimmsten Fall eine Gefahr für die Radfahrer. Weiteres Problem: Bei Starkregen kommt es an einigen Stellen des Radweges zu Wasseransammlungen, und da es keinen Graben für die Aufnahme des Regenwassers gibt, musste der Radweg streckenweise wegen Überschwemmung gesperrt werden.   „Da dieser Radweg entlang der Landesstraße verläuft und in der Netzverbindung der Radwege eine wichtige Funktion erfüllt, haben wir die Kreisverwaltung damals darum gebeten, beim Landesstraßenbauamt zu sondieren, welche Maßnahmen vorgesehen sind“, erläutert Daniel.   In der Antwort des Geschäftsbereichs Oldenburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sei eine Erneuerung zwar grundsätzlich begrüßt worden, das Projekt sei aber aus finanziellen Gründen derzeit nicht umsetzbar. „Dass die gravierenden Schäden beseitigt und die Instandsetzung forciert werden soll, hilft hier nicht wirklich weiter“, meint die FDP.   Die Kreistagsfraktion hat deshalb noch einmal an den Geschäftsbereich Oldenburg geschrieben und darum gebeten, zu prüfen, ob auf Grund der Erhöhung der zur Verfügung stehenden Mittel im Landeshaushalt eine Erneuerung/Sanierung des Radweges Großenkneten/Sage zeitnah möglich ist. „Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf“, bekräftigen Imke Haake und Michael Feiner aus Großenkneten diesen erneuten Vorstoß.