13.04.2015

Gruppensitzung

Besichtigung bei B&U in Großenkneten- gute Nachnutzung der ehemaligen Großenkneter Feuerwehr (NWZ vom 30.05.18, geschrieben von CMH) >
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Förderprogramm „Soziale Stadt“-Statement der FDP-Fraktion durch die Fraktionsvorsitzende Imke Haake im P&U-Ausschuss vom 17.05.18

„ Es ist unumstritten, dass Ahlhorn eine positive Entwicklung verdient hat. Das Förderprogramm „Soziale Stadt“ kann die richtige Antwort auf die aktuelle Situation in Ahlhorn sein.   Wichtig ist jetzt, dass im Vorfeld dieses Programm nicht kaputt geredet wird. Wir haben in der FDP-Fraktion lange abgewogen. Ich habe mich in die Lage eines Eigentümers im möglichen Sanierungsgebiet versetzt. Anfangs wäre ich als unmittelbar Betroffene auch skeptisch, was das Förderprogramm angeht. Würde ich im Sanierungsgebiet wohnen , würde ich folgendermaßen denken : Zum Einen hat mein Haus aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre eine Wertminderung erhalten. Zum Anderen muss man sich als Anwohner im problematischen Gebiet täglich mit sozialen Problemen auseinandersetzten und nun kommt die Kommune will ein Sanierungsbereich beschließen, bei dem ich für jeden „Pinselstrich“ mir eine Genehmigung aus dem Rathaus holen muss- viel Bürokratie und letztendlich darf ich evtl. in 10 Jahren dafür noch zahlen!?“ Beim Blick in die Zukunft wird einem schnell klar, dass es letztendlich 3 Perspektiven gibt. 1. Es wird nichts unternommen Dann setzt sich die negative Entwicklung in Ahlhorn fort. 2. Variante 2 (SOS-Gebiet) Maßnahmen im Wert von 12,8 Mio€ werden umgesetzt, allerdings werden dabei „nur“ die Fassaden verschönert. 3. Umfassende Variante Neben den Maßnahmen im Wert von 12,8 Mio € ist dieses die einzige Chance die aktuelle Sozialstruktur in den kritischen Quartieren „aufzuknacken“ und die weitere negative Steuerung im Ort Ahlhorn zu stoppen. Die Zahlen in dem Gebiet sprechen für sich: 259 Grundstücke- davon 114 Eigentümer und 1417 Mieter Erst wenn wir die Sozialstruktur an einigen Stellen in Ahlhorn ändern, fühlen sich die Menschen dort wieder wohler und letztendlich steigt der Wert der Immobilien wieder. Ich schaue optimistisch in die Zukunft und glaube, dass wir mit der ausführlichen Variante in 10 Jahren weniger Probleme auf den Ahlhorner Straßen, weniger Fluktuation in den Kindergärten und Schulen und weniger soziale Probleme in den Vereinen haben.“ Wichtig ist natürlich dabei, dass die Eigentümer, die jahrelang ihr Eigentum gepflegt haben neben Steuererleichterungen, Zuschüssen bei Investitionen und Wertsteigerungen ihrer Immobilie eine größtmögliche Unterstützung von der Gemeinde erhalten. „